Verantwortlich: Info Kallnach
Bereitgestellt: 09.01.2026
Wie gelingt Kirche? Ein Blick auf das erste Jahr der KIRCHE32 von Fritz Mori, Vorstandspräsident.
Wie schnell doch das erste Jahr der KIRCHE32 vergangen ist. Viel wurde gearbeitet, optimiert, diskutiert und nach Lösungen gesucht. Die drei Kirchgemeinden sollen zusammenwachsen, der Start unseres Pfarrteams gelingen und der Vorstand sich finden. Das Ziel: die KIRCHE32 zum Fliegen bringen.
Ein Höhepunkt des vergangenen Jahres war die gemeinsame Durchführung der "Langen Nacht der Kirchen". Drei Kirchen in bunten Farben erleuchtet - was für ein Bild sich mir präsentierte, als ich durch das Moos fuhr. Unsere Vision wurde sichtbar.
Für die Organisation und das Vorbereiten der eindrücklichen Installationsfeier von Pfarrer Jürg Kägi und Pfarrer Dominik von Allmen arbeiteten die Räte das erste mal eng zusammen und lernten sich besser kennen. Daraufhin wurde beschlossen ein Weihnachtsessen mit allen Angestellten durchzuführen um eine gemeinsame Vertrauensbasis zu schaffen.
Der gemeinsame Auftritt gab zu diskutieren, die richtige Farbe für das Logo zu finden, brauchte Überzeugungsarbeit.
All dies sind kleine Schritte, um gemeinsam Kirche zu sein.
Weil die Stellvertretung von Pfarrerin Lara Kneubühler in der KIRCHE32 im Juli 2025 beendet war, machten wir uns auf die Suche nach einer dritten Pfarrperson für ca. 40-50 Stellenprozent. Unser Pfarrteam soll vollständig sein. Was niemand geglaubt hatte wurde Wirklichkeit. Mit Emanuil Dagnev haben wir einen Pfarrer gefunden, welcher das Team auf Anhieb überzeugt hat. Ein spannender und interessanter Mensch, der nach dem Vikariat ab dem Sommer 2026 unser Pfarrteam verstärken wird.
Letzten Herbst konnten wir nach langen Diskussionen die KUW einheitlich organisieren, was bedeutet, dass die Katechetinnen ab Sommer von der KIRCHE32 angestellt werden. Der Vorstand der KIRCHE32 ist nun Ansprechperson und Verantwortlich für die KUW. Das Pfarrteam mit den Katechetinnen und die einzelnen Kirchgemeinden werden von der Verantwortung entlastet
Vier mal pro Jahr hat sich der Vorstand der KIRCHE32 getroffen. Erstaunlich was in nur vier Sitzungen alles erreicht werden kann. Die vielen Aufgaben, das Zusammenfinden, das gemeinsame Nachdenken, auf eine positive Art die Probleme angehen, auf manches Liebgewonnene verzichten, damit umgehen, dass der Einfluss der einzelnen Kirchgemeinden schwindet, unsere Pfarrer und Mitarbeiter zu unterstützen, uns gegenseitig in den Gottesdiensten zu besuchen - das braucht noch viel Arbeit und guten Willen. Besonders als Kirchgemeinderat sind wir gefordert das alles vorzuleben und dadurch zu signalisieren, dass wir zusammen vorwärts gehen.
Wir müssen uns bewusst sein, dass es durch Demographie, Personalmangel und fehlendes Interesse an der Kirche keine andere Möglichkeit gibt, als sich den Veränderungen zu stellen und Lösungen zu suchen. Was übrigens auch der Synodalrat in seinem Impulspapier so beschreibt und unsere KIRCHE32 als Leuchtturmproiekt für kleine Kirchgemeinden erwähnt.
Darum starten wir mit Stolz und Zuversicht ins zweite Jahr der KIRCHE32.
Fritz Mori, Präsident KIRCHE32
